Gemeinsam gegen BER-Fluglärm
FluglärmPEST

                                                                                                                                       

        (c) Gerhard Mester

Lärm, die neue Pest?

Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes gehen 4000 Herzinfarkte jährlich allein auf das Konto des Dauerlärms auf unseren Straßen. Die Gesundheitsfolgen des Fluglärms könnten noch gravierender sein.

HR Info Funkkolleg Gesundheit. Sendung vom 20.01.2014 Hier hören

 


 

 

Luftverkehr: Mehr Konzept, weniger Emissionen

Unter Federführung des BUND wurde ein alternatives Konzept zum Luftverkehr erarbeitet. Das Ergebnis: "Wir brauchen keine neuen Landebahnen, sondern eine sinnvolle Verkehrsverlagerung."

Das NGO-Luftverkehrskonzept - hier lesen

 


 

Wo wohnen Sie?    

Zu erwartender Fluglärmteppich über weiten Teilen Berlins und Brandenburgs.

Alle aktuellen Erkenntnisse zu An- und Abflugrouten des BER finden Sie in diesen Karten.  

 

Quelle FBI Berlin      

 


 

Jeder, der denkt, er wohne so weit von Schönefeld entfernt,

dass er nicht betroffen sein kann, sollte den folgenden Film auf sich wirken lassen.  

Jenseits der Stille - Lärmkrieg im Umfeld des Frankfurter Flughafens  

   

Entfernungs-Beispiele im Beitrag genannter Orte (Luftlinie):

Mainz: Entfernung zum Flughafen Frankfurt ca. 22 km 

Oberolm:  Entfernung zum Flughafen Frankfurt ca. 30 km 

 

Potsdam: Entfernung zum BER in Schönefeld: ca. 29 km 

 



 Wie der Lärm die Welt verpestet

Lärm gilt mittlerweile als Umweltgefahr Nummer eins, so das Umweltbundesamt. Damit hat der Krach die Belastung durch Schadstoffe als Problem überholt. Ein Sendung die beispielhaft über Lärm, seine Ursachen und Wirkungen und über die Rechtfertigungslügen der Verursacher (Arbeitsplätze) aufklärt. 3-Sat-Dokumentation von Gert Scobel.

 

Hochinformativ. Schon nach den ersten 10 Minuten ist man schlauer!   

 



  

Wie der Lärm die Welt verpestet 

Zusammenstellung verschiedener Artikel zum Thema Lärm:

 http://www.3sat.de/mediathek/frameless.php?url=/scobel/159260/index.html  

 
   


Zeit-Artikel Fluglärmstreit:

Der Lärm der Mehrheit.  Was dürfen Mehrheiten Minderheiten zumuten?

http://www.zeit.de/2012/08/P-Fluglaerm 

 


 
Spiegel-Artikel zu unserem Thema. Hier zu lesen

 


ZDF-Politbarometer vom 10. Februar 2012:

   

77% der Deutschen haben Verständnis für den Protest 

 

..

 Ausschnitt aus der Sendung. Hier ansehen 

 

 

Mehrheit der Beliner lehnt BER ab  Presse Berliner Zeitung. Hier lesen

 


 

 

  +++  zu teuer  +++  zu klein  +++  am falschen Platz   +++  

  

Der Flughafen BER ist falsch geplant, müsste dringend und schon jetzt erweitert werden, aber das ist nicht raumverträglich. Dieses Fazit ergibt sich aus einem Gutachten des renommierten Flughafenplaners Dieter Faulenbach da Costa.

 

Demgegenüber erklärt der Reg. Bürgermeister von Berlin Wowereit, es liege am Erfolg des Flughafens, dass man im Jahr 2013 schon über die Erweiterung des BER entscheiden müsse.

 

Gutachterlich bestätigte Fehlplanung in Schönefeld   

  • Gutachten des renommierten Flughafenplaners Dieter Faulenbach da Costa zur Erfordernis einer 3. und 4. Piste am künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld

Gutachten hier lesen 


  • Fazit einer Studie der TU Dresden zur Geschäftsfliegerei am neuen Single Airport.

Dokument hier lesen

 

Beide Gutachten zeichnen im Ergebnis ein katastrophales Bild staatlicher Flughafenplanung:

Will man sehenden Auges in einen Dauer-Engpass für den Luftverkehr in Berlin hineinsteuern will, müssten die Entscheidungen für einen Ausbau auf drei oder vier Pisten in allernächster Zeit getroffen werden.
 
Entwicklungsmöglichkeiten sind jedoch am Standort Schönefeld nicht gegeben, es sei denn um den Preis schwerer und nicht lösbarerer raumordnerischer Konflikte.
 
Auch hat sich der Brandenburgische Landtag bereits im Dezember letzten Jahres gegen den Bau einer dritten Piste in Schönefeld entschieden. Bekanntlich scheitert in Schönefeld schon das Zwei-Pisten-Konzept am Lärmschutz.
 
Wie sonst käme die Flughafengeschäftsführung und ihr Aufsichtsrat auf die Idee, gegen ihr eigenes Versprechen aus dem Jahre 2000, gegen ihren eigenen Planfeststellungsantrag und gegen den durch Täuschung und Tricks erschlichenen Planfeststellungsbeschluss gerichtlich zu Felde zu ziehen, um Versprechen, Antrag und höchstrichterlich festgestellten Beschluss zu kippen, dass in Wohnräumen ein Lärmpegel von 55 dB(A) niemals überschritten wird oder werden darf.
 
Und auch das zuständige Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft beteiligt sich weiter an diesem üblen Spiel, wenn es im neuesten Bescheid vom 2.7.2012 den Lärmschutz in Wohnräumen kurzerhand auf die Tagstunden beschränkt, obwohl der Planfeststellungsbeschluss diese Einschränkung an keiner Stelle macht.

M. Lippold, BI Kleinmachnow

 


 

Ein internationales Drehkreuz in Schönefeld ist nie genehmigt worden.

Genehmigt worden ist ein Flughafen für den regionalen Bedarf von Berlin und Brandenburg mit einem Umsteigeranteil von 10%. 
 

Würde der Flughafen BER ein internationales Drehkreuz, dann werden Passagiere von europäischen Flughäfen und von anderen Kontinenten nach Berlin geflogen, nur um auf dem Flughafen umzusteigen und zu ihrem eigentlichen Ziel weitergeflogen zu werden. Berlin und Brandenburg hat davon keinen Nutzen, nur sehr viel mehr Flugärm!



  

5.11.2011 SPD will keine 3. Bahn am BER bauen

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12210864/62249/spd-parteitag-sucht-nach-fluglaermkompromiss-debatte-um-die.html  Externer Link

 


 

Die Pläne für die dritte Startbahn liegen schon in der Schublade!

Hier zum RBB-Beitrag mit dem Interview der Architekten des BER
 


 

 Kein Drehkreuz ! 

Rede von Matthias Schubert, BI Kleinmachnow, am 16.9.2011 anlässlich der Menschenkette um das Bundeskanzleramt:

 

 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Es ist doch einfach unfassbar:

Da wird ein Flughafenneubau direkt an die Stadtgrenze gelegt. Die Start- und Landebahnen zielen direkt auf die Gemeinden Blankenfelde, Schulzendorf und Eichwalde. Von allen großen Flughafenneubauten in den letzten 50 Jahren ist Schönefeld mit großem Abstand der Flughafen, der am nächsten an das Stadtzentrum gebaut wurde. Eine katastrophale Fehlentscheidung, für die CDU und SPD 1996 gleichermaßen verantwortlich waren. Und die Grünen waren 1996 auch nicht gegen Schönefeld.

Und als ob es darum ginge diesen Wahnsinn 

diesen gigantischen Schildbürgerstreich noch zu toppen, will man nun auch noch den Flughafen mit abknickenden Flugrouten betreiben. Mit Flugrouten, die nicht weg von den riesigen Wohngebieten in und bei Berlin führen sondern noch mehr als die alten geraden Routen immer mehr Neubetroffene erzeugen. Nur ein krankes und zynisches Gehirn kann sich die abknickende Müggelseeroute ausgedacht haben. Nur ein Düsenlärmfetischist kann im Jahr des Atomausstiegs – auf den die Grünen 30 Jahre hingearbeitet haben - darauf kommen eine Flugroute zu zeichnen, die quer über eine riesiges Naherholungsgebiet im Berliner Südosten führt. Das ist Umweltzerstörung pur für Leute, die für ein paar Euros auf eine Party nach London jetten wollen. Das ist gerade kein nachhaltiger Fortschritt.


Ein internationales Drehkreuz ist in Schönefeld 

weder geplant noch genehmigt worden.

Genehmigt worden ist ein Flughafen für den regionalen Bedarf von Berlin und Brandenburg, ein Flughafen mit bis zu 10 % Umsteigern. Als „Mittelgroßen Verkehrsflughafen“ hat das Bundesverwaltungsgericht den Flughafen Schönefeld 2006 bezeichnet. Im Anhörungsbericht des Planfeststellungsverfahrens steht „ Die Träger des Vorhabens gehen selbst nicht davon aus, dass sich der Flughafen Schönefeld zu einem internationalem Luftdrehkreuz entwickelt“. So sind die Altbetroffenen damals beruhigt und beschwichtigt worden. Deswegen fordern wir auch für sie Vertrauensschutz, Vertrauensschutz, dass nur das in Schönefeld betrieben wird, was dort geplant und genehmigt worden ist. Und das ist ein mittelgroßer Verkehrsflughafen und nicht ein internationales Drehkreuz.

Was ist eigentlich der Unterschied

zwischen mittelgroßem Verkehrsflughafen und internationalem Drehkreuz? Ein internationales Drehkreuz bedient Verkehr, dessen Ziele und Quelle außerhalb der Region, vornehmlich im Ausland, liegen, normal sind insoweit 40 % Umsteiger. Geplant und genehmigt war aber in Schönefeld ein mittelgroßer Verkehrssflughafen für den Bedarf von Berlin und Brandenburg an nationalen und internationalen Flügen. Das ist ein regionaler Bedarf, nämlich der von Berlin und Brandenburg! Ein internationales Drehkreuz bedient hingegen – ich sagte es schon - Verkehr mit Ziel und Quelle im Ausland.


Und was hat das jetzt mit den Flugrouten zu tun, die uns alle so quälen ?

Meine Damen und Herren, abknickende Flugrouten und internationales Drehkreuz sind zwei Seiten derselben Medaille.

Die abknickenden Flugrouten von 6. September letzten Jahres über Rangsdorf und den Berliner Südwesten und über Zeuthen und die abknickenden Flugrouten vom 4. Juli 2011 über den Müggelsee sind nur für das internationales Drehkreuz erforderlich. Für den geplanten und genehmigten Flughafen für den regionalen Bedarf von Berlin und Brandenburg sind abknickende Flugrouten nicht erforderlich. Sicherlich haben Sie sich beim Betrachten dieser abknickenden Flugrouten schon gefragt: Warum bilden die Nordroute und die Südroute jeweils einen Winkel von mehr als 30 Grad? Nach der Icao-Richtlinie braucht man eigentlich nur 15 Grad Spreizung. Die Müggelseeroute z.B. knickt um 30 Grad gegenüber der Route über Zeuthen ab. Warum ? Die Antwort lautet:

 

Für ein internationales Drehkreuz braucht man eine dritte Start- und Landebahn.

Und die dritte Route führt dann später genau in der Mitte zwischen Nord- und Südroute durch: Im Osten über Erkner und im Westen über Potsdam und die Havelseen. Meine Damen und Herren, das glauben Sie nicht? Schauen Sie sich mal die Karten aus dem Raumordnungsverfahren von 1994 an. Da plante man vorübergehend in Schönefeld ein internationales Drehkreuz. Und die dort im Jahr 1994 gezeichneten Flugrouten ähneln verblüffend den Flugrouten vom 6. September letzten Jahres und vom 4. Juli. Das ist der Beweis, dass die abknickenden Flugrouten das internationale Drehkreuz vorbereiten sollen!

Das Bundesverwaltungsgericht sagt jedenfalls,

dass Schönefeld ein mittelgroßer Verkehrsflughafen ist. D.h. das internationale Drehkreuz, was Wowereit und Platzeck fordern, ist ein völlig anderes Projekt als das, was ursprünglich beantragt und genehmigt worden ist.

Und das Schlimme ist: Das internationale Drehkreuz funktioniert nicht ohne Nachtflug. Und es benötigt um mehr als 30 Grad abknickende Routen. Deswegen liebe Berliner und liebe Brandenburger: Wenn wir die Müggelseeroute verhindern, verhindern wir auch das internationale Drehkreuz. Und wenn wir den Nachtflug verhindern, verhindern wir auch das internationle Drehkreuz. Und umgekehrt gilt dasselbe: Wenn es kein internationales Drehkreuz gibt, dann muss auch nicht über den Müggelsee geflogen werden oder über Rangsdorf. Und dann muss auch nicht in der Nacht geflogen werden.

Deswegen Frau Dr. Merkel, Herr Dr. Ramsauer, Herr Platzeck und Herr Wowereit :

Kein Internationales Drehkreuz in Schönefeld – kein Nachtflug.

Und dann gibt es auch keine Müggelseeroute mehr!!!

 


 

Parallel unabhängiger Betrieb mit weiträumiger „Verlärmung“ der Region ist nicht notwendig!

Pressemitteilung Teltow gegen Fluglärm am 1.04.2011 PDF

  

 


  

 Hörproben von verschiedenen Lärmquellen in 3sat-Nano

 Hier anhören   

 


 

 


 

Basics:  BUND-Flyer: Das Problem Fluglärm PDF  

 


 

Weitere Externe Links:

  

Verkehrsclub Deutschland  VCD

Flugverkehr: Folgen für Umwelt und Gesundheit  Hier zur Website

"Reisen, die doch die Welt kosten. Der ganze Wahnsinn. Nonstop."  Flyer des VCD.  Hier direkt zum Download

 


   

www.gegenfluglaerm.com

  • Netzwerk "gegen Fluglärm" für den deutschsprachigen Raum
  • Demos, Aktionen und Versammlungen bekanntgeben
  • Informieren und organisieren, Fluglärm geht uns alle an!
  • Das Network bietet Vereinen und Privatpersonen die Tools, um ihren Kampf gegen Fluglärm professionell zu unterstützen! 

 


 

Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. :    http://www.fluglaerm.de/bvf/vereinigung.htm

  

Bündnis der Bürgerinitiativen Rhein Main: www.flughafen-bi.de

 

Die Münchner Initiative AufgeMUCkt: http://www.keine-startbahn3.de/

 


 

Live Flugzeugbewegungen beobachten mit Stanly-Track:

http://www.dfs.de/dfs/internet_2008/module/fliegen_und_umwelt/deutsch/fliegen_und_umwelt/flugverlaeufe/flughafen_berlin_schoenefeld/index.html

 

oder live mit Flightradar 24:  www.flightradar24.com

 

 

 

 

Weiter zur Seite  "Der JobLÜGE"

 

 


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